Digital-Briefing: Rückblick KW 32 – Spotify, E-Commerce, Walt Disney, Threema, Facebook

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    12.08.2017  |  Digital-News

    Digital-Briefing: Rückblick KW 32 – Spotify, E-Commerce, Walt Disney, Threema, Facebook

    Die justSelling präsentiert immer am Samstag die interessantesten Trends und News aus den letzten fünf Tagen. Unsere Top-5-News geben einen Überblick über die wichtigsten Meldungen der Woche. Das war los in der digitalen- und realen Wirtschafts-Welt.

    Montag, 7. August, Spotify:
    Spotify ist jetzt auch auf der Xbox One vertreten, die App ist bereits im Store gelistet des Musik-Streamingdienstes läuft jetzt auch auf der Konsole. Eine neue Studie zeigt auch: Die Mehrheit der jungen Leute hört Musik überwiegend online, während die Älteren der CD und der DVD treubleiben. Demnach hören fast drei Viertel der 18- bis 20-Jährigen Musik nur noch oder überwiegend online, also über Streamingdienste wie Spotify, Apple Music oder im Webradio. Filme, Serien oder auch das TV-Programm sieht gut die Hälfte in dieser Altersgruppe zum Großteil oder sogar ausschließlich im Netz. Viele junge Leute sind inzwischen auch bereit, für das Hörerlebnis auch zu zahlen. So nutzen der Studie zufolge bereits 23 Prozent einen kostenpflichtigen Streaming-Dienst für Filme und Serien wie Amazon Instant Video oder Netflix.

    Dienstag, 8. August, E-Commerce:
    Bittere Nachricht für viele Marktplatzhändler: Hersteller dürfen Händlern den Verkauf über Amazon & Co. verbieten:  Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) erklärte in einer Stellungnahme, ein Anbieter von Luxusartikeln könne seinen autorisierten Einzelhändlern untersagen, seine Produkte über Plattformen Dritter zu verkaufen. Konkret geht es dabei darum, ob der Kosmetikriese Coty seinen Händlern bestimmte Vertriebsplattformen untersagen kann, wenn die nicht zum Markenimage passen. Der Europäische Gerichtshof folgt in der Regel den Empfehlungen des Generalanwalts. Die Erkärung.

    Mittwoch, 9. August, Walt Disney:
    Der US-Medienkonzern rückt von Netflix ab und will seine Filme über einen eigenen Streaming-Dienst anbieten. Der Dienst solle 2019 auf den Weg gebracht werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Sportsender ESPN werde ab dem kommenden Jahr über das Internet verfügbar sein. Dazu kauft Disney einen weiteren Anteil von 42 Prozent am Video-Streaming-Unternehmen Bamtech für 1,58 Milliarden Dollar.

    Unterdessen droht auch Ärger. Für Kinder entwickelte Spiele und sonstige Apps sammeln offenbar ohne Einverständnis der Eltern Daten ihrer minderjährigen Nutzer. Die Entwickler von 40 beliebten Mobile-Spielen, darunter auch Disney, sind jetzt in den USA Ziel einer Sammelklage von Eltern geworden. Die Apps für iOS und Android, die von diesen Firmen entwickelt und vertrieben werden, sollen gegen den Chilrden's Online Privacy Protection Act (COPPA) von 1998 verstoßen, indem sie ohne Einwilligung der Eltern Daten an ihre Mutterserver schicken. Disney kann so Nutzerprofile für Werbezwecke anlegen. Die ganze Story kennt wired.de.

    Donnerstag, 10. August, Threema:
    WhatsApp oder Threema! Wenn es um Sicherheit und Datenchutz geht, setzen viele User auf Threema, dem Unternehmen aus der Schweiz. So werden Nachrichten gleich nach Erhalt beim Empfänger von den Threema-Servern gelöscht. Außerdem ist, im Gegensatz zu Whatsapp, die Verknüpfung mit einer Handynummer oder Mailadresse aus den Kontakten optional. Entsprechend kann der Messenger auch anonym genutzt werden. Jetzt begeistert Threema mit einer neuen Funktion. Nutzer können sichere und verschlüsselte Anrufe machen. Die Anrufe sind Ende-zu-Ende verschlüsselt, das Mithören soll also unmöglich sein und die Privatsphäre ist gewährleistet. Wer die Sprachanrufe bereits testen will, kann als Android-Nutzer über die Google-Play-Seite von Threema teilnehmen.

    Freitag, 11. August, Facebook:
    Das weltweit größte online Netzwerk intensiviert den Kampf gegen Fake-News und Hass-Kommentare und eröffnet ein weiteres Löschzentrum in Essen für 500 Mitarbeiter. Sie sollen strafbare oder beleidigende Einträge entfernen. Das vor kurzem im Bundestag angenommene Netzwerkdurchsetzungsgesetz verpflichtet Internet-Plattformen, strafbare Hassreden schneller zu löschen. In klaren Fällen soll das innerhalb von 24 Stunden passieren, bei weniger eindeutigen Sachverhalten innerhalb einer Woche. Facebook plant weltweit die Zahl der Mitarbeiter, die Inhalte prüfen und löschen, von 4.500 auf 7.500 auszubauen. Am ersten Standort Berlin wird gerade die Zahl der Mitarbeiter erhöht. Denn die Blicke richten sich auch auf Facebook, auch weil am 24. September die Bundestagswahl stattfindet.

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