Digital-Briefing: Rückblick KW 40 – WhatsApp, Samsung, Apple, Amazon, Yahoo, LG

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    07.10.2017  |  Digital-News

    Digital-Briefing: Rückblick KW 40 – WhatsApp, Samsung, Apple, Amazon, Yahoo, LG

    Die justSelling präsentiert immer am Samstag die interessantesten Trends und News aus den letzten fünf Tagen. Unsere Top-5-News geben einen Überblick über die wichtigsten Meldungen der Woche. Das war los in der digitalen- und realen Wirtschafts-Welt.

    Montag, 2. Oktober, WhatsApp:
    Der Messenger hat weltweit knapp 1,3 Milliarden Nutzer – diejenigen mit dem Haken-Emoji im Namen schauen bald in die Röhre. Die Beschränkungen gelten schon jetzt in den Apps für Windows Phone und der aktuellen Beta-Version für Android-Smartphones. Der Grund: „Das von dir eingefügte Emoji kann nicht verwendet werden, weil es große Ähnlichkeit mit einem Symbol hat, das wir in der frühen Testphase von WhatsApp-Unternehmensprodukten benutzen.“

    Übrigens: Der Messenger veröffentlicht seine eigenen Emojis. Die Apple-Bildchen sind dabei Vorbild für die Grafilken von WhatsApp gewesen. Sie sind nicht radikal anders, nur einige Details unterscheiden sich. Sie wirken etwas kesser. Seit Montag gibt es bereits eine Testversion auf WhatsApp.

    Dienstag, 3. Oktober, Samsung:
    Es ist der nächste Schritt: Ein faltbares Handy. Seit Jahren bastelt der koreanische Hersteller an Technologien, um das Gehäuse und Bildschirm eines Smarttphones umbiegen zu lassen. Jetzt ist Samsung der Durchbruch gelungen. Erstmals ist eine behördliche Zulassung für ein solches Modell aufgetaucht. Die Quelle ist hochoffiziell: die südkoreanische Zulassungsbehörde National Radio Research Agency RRA. Samsung hat ein Gerät entwickelt, das sich mit Hilfe eines Gelenks in der Mitte zusammenfalten lässt. Die Modellnummer "SM-G888N0". Das Display lässt sich wie ein Laptop zusammenklappen. Einen offiziellen Termin zur Präsentation und den Marktstart gibt es noch nicht, dafür schon einen Namen: Galaxy X. In Südkorea haben die Behörden dem Galaxy X bereits "grünes Licht" für den Verkauf gegeben.

    Mittwoch, 4. Oktober, Amazon:
    Das tut auch dem Online-Riesen mächtig weh! Amazon muss 250 Millionen Euro Steuern nachzahlen. Der Grund sind illegaler Vergünstigungen in Luxemburg. Der Staat habe dem Online-Händler unzulässige Vorteile in dieser Höhe eingeräumt, teilte die EU-Kommission nach drei Jahren Untersuchung mit. Es handelt sich um verbotene Unterstützungen, damit Amazon wesentlich weniger Steuern zahlen musste als andere Unternehmen. Das Geld soll der Konzern jetzt zurückzahlen.

    Übrigens: Im Streit um Steuervorteile für den US-Technologiekonzern Apple in Irland wurde der Europäische Gerichtshof eingeschaltet.

    Apple: Für Samsung war es ein brandgefährliches Problem, explodierende Akkus beim Galaxy Note 7. Das Versagen und eine teure Rückrufaktion hat das Vertrauen in die Produkte des Konzerns sehr erschüttert und viele Millionen Dollar gekostet. Steht Apple mit dem Akku im iPhone 8 eine ähnliche Katastrophe bevor? Grund: Bei einigen Geräten ist durch einen geschwollenen Akku das Gehäuse aufgeplatzt. Apple prüft bisher nur wenige Fälle – vielleicht nur Einzelfälle. Bisher gibt es keine Meldungen, dass das Smartphone Feuer gefangen hat.

    Donnerstag, 5. Oktober, Yahoo:
    Drei Milliarden Konten! Gewaltig! Drei Milliarden Konten! Alle diese Yahoo-Accounts haben Hacker in 2013 geknackt. Das ist der bisher größte bekannte Datenklau der Geschichte. Die Zahl beruht auf Erkenntnissen vom neuen Eigentümer Verizon. Die betroffenen Nutzer wurden per E-Mail informiert. Bei dem Cyberangriff haben die Diebe es auf Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und verschlüsselte Passwörter abgesehen. Informationen zu Kreditkarten- und Bankkonten wurden nach Angaben von Verizon nicht entwendet.

    Freitag, 6. Oktober, LG:
    Was ist das denn? Ein Smartphone, das Mücken vertreibt? Gibt es. Das LG K7i wurde für den indischen Markt entwickelt. Die Besonderheit des Handys findet sich auf der Rückseite. Dort ist ein Ultraschall-Lautsprecher angebracht. Durch den Ausstoss von – für den Menschen unhörbaren – Frequenzen sollen beim Telefonieren lästige oder auch gefährliche Mücken vertrieben werden. Dahinter steckt die sogenannte Mosquito-away-Technologie, die auf Ultraschall beruht. Das „Mückenspray“ funktioniert – und wie! Die Ägyptische Tigermücke, die in den Tropen und Subtropen zu Hause ist und Krankheiten wie Gelbfieber, Dengue oder das Zika-Fieber überträgt, wurde bei Tests zu rund 70 Prozent abgewehrt. Die Technologie soll einmalig auf der Welt sein. Übrigens: Kunden erhalten zusätzlich noch eine normale Rückseite, falls man nicht empfindlich gegen Mücken ist.

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