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KI in der Shop-Entwicklung: Wo Claude Code hilft – und wo nicht

KI gehört bei uns zum Entwickleralltag. Ein ehrlicher Blick darauf, was sie gut kann, wo sie danebenliegt und wie wir damit umgehen.

Seit einiger Zeit arbeiten wir bei justSelling mit Claude Code, einem KI-Werkzeug für Softwareentwicklung von Anthropic. Es liest Code, schreibt Entwürfe und Tests und übernimmt Routinearbeit. Hier ein Erfahrungsbericht – mit dem, was gut funktioniert, und dem, was man im Blick behalten muss.

Wo KI uns wirklich schneller macht

Bestehende Shops verstehen. Alter Code, unbekannte Erweiterungen, fehlende Dokumentation: Früher hat eine Bestandsaufnahme Tage gedauert. Heute verschafft uns die KI in kurzer Zeit einen Überblick – welche Module es gibt, was sie tun, wo es Abhängigkeiten gibt. Das hilft besonders bei der Migration von Magento 1.

Routinearbeit. Wiederkehrende Bausteine, Anbindungen an ERP oder Versand, Anpassungen am Frontend: Die KI erstellt einen Entwurf, der Entwickler bringt ihn in Form. Der Gewinn liegt nicht darin, dass die KI „programmiert“, sondern dass der Entwickler weniger Zeit mit Tipparbeit verbringt.

Tests. Automatische Tests entstehen gleich mit – auch dort, wo sie aus Zeitgründen früher oft gefehlt haben. Mehr Tests bedeuten weniger Fehler im Betrieb.

Zweites Paar Augen. Bei Code-Reviews findet die KI Dinge, die man nach dem dritten Durchlesen übersieht.

Dokumentation und Übersetzung. Technische Dokumentation wächst mit dem Code mit, Texte für mehrsprachige Shops entstehen schneller.

Wo KI Fehler macht

KI macht Fehler – und klingt dabei oft sehr überzeugend. Typische Beispiele:

  • Sie erfindet Funktionen oder Einstellungen, die es so nicht gibt.
  • Sie löst ein Problem, aber nicht das, was eigentlich gemeint war.
  • Sie übersieht Seiteneffekte in Teilen des Systems, die sie nicht kennt.

Deshalb gilt bei uns: Was die KI liefert, ist ein Vorschlag, kein Ergebnis.

Unsere Regeln

  1. Der Mensch entscheidet. Jede Änderung wird von einem erfahrenen Entwickler geprüft, getestet und verantwortet – genau wie vorher.
  2. Datenschutz und klare Absprachen. Wir setzen KI nur im Rahmen des geltenden Datenschutzes ein. Wie und mit welchen Daten wir in einem Projekt mit KI arbeiten, stimmen wir vorher mit dem Kunden ab und halten es fest.
  3. Offen über Risiken. Wir sagen klar, wo KI ein Risiko ist und wo sie nicht die richtige Wahl ist.

Was das für unsere Kunden bedeutet

Schnellere Bestandsaufnahmen und Angebote, kürzere Umsetzungszeiten bei Routinearbeit, mehr Tests – und trotzdem derselbe Ansprechpartner und dieselbe Verantwortung wie immer. Die gewonnene Zeit fließt in das, was einen Shop besonders macht.

Sie möchten wissen, wie KI in Ihrem Projekt helfen kann – und wo nicht? Sprechen Sie uns an.

Fragen zum Thema?

Wir sprechen gern über Ihr Projekt. Michael Schäfer, Tel. +49 (0)2802 7079510